Wohnen für alle statt Luxusgut Wohnen
Für die Bündnisdemonstration "Mietenwahnsinn stoppen - Wohnraum vergesellschaften" gibt es neben dem gemeinsamen Bündnisaufruf mehrere Aufrufe von Gruppen aus dem Bündnis. Hier ist der von der ver.di Jugend Hamburg
Jahr für Jahr steht für abertausende junge Menschen in unserer schönen Stadt eine der wichtigsten Entscheidungen und Schritte in Ihrem Leben an. Sie wählen ein Studium, einen Beruf, den sie erlernen möchten oder fangen direkt an zu arbeiten. Für viele bedeutet dies einen großen Schritt in die Eigenständigkeit zu gehen, der Wunsch nach einem eigenen Hausstand steht dabei ganz oben auf der Liste. Für die, die für Ausbildung oder Studium ihre Heimat verlassen, ist das sogar eine dringende Notwendigkeit.
Ein Skandal ist es dabei, was die Hamburger Wohnungspolitik diesen jungen Menschen bietet. Einen generellen Mangel an Wohnraum, der weit davon entfernt ist bezahlbar zu sein. Für eine weiter wachsende Stadt dessen Bevölkerungszahl stetig steigt ein unhaltbarer Zustand. Die jungen kreativen Menschen, die viele Stadtteile erst haben aufblühen lassen, werden nun verdrängt an den Rand. Selbst dort ziehen die Mieten für Lage und Zustand der Wohnungen unverhältnismäßig stark an.
Gleichzeitig stehen 1,4 Mio qm Büroraum in Hamburg leer – ungenutzt bringen sie den Besitzern beträchtliche Steuerersparnisse. Luxuslofts und -appartments entstehen an jeder Ecke, neue Bauprojekte werden bestimmt durch internationale Investoren mit reiner Profitorientierung statt durch einen Senat, der die Nöte seiner Bevölkerung bekämpfen sollte.
Wir fordern eine Mietobergrenze, die es ermöglicht zu leben statt nur zu zahlen.
Wir fordern die Schaffung von ausreichend Wohnraum für Auszubildende, Studierende und junge Beschäftigte mit geringem Einkommen.
Leerstehende Büroflächen müssen umfunktioniert, leerstehende Wohnhäuser bewohnt werden.
Wohnraum muss gesellschaftlicher Kontrolle unterliegen!
ver.di Jugend Hamburg
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