Widerstand gegen SAGA/GWG-Mieterhöhungen

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Anfang November präsentierte Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blanka den neuen Mietenspiegel. Demnach sind in ganz Hamburg die Mieten in den letzten zwei Jahren um durchschnittlich 5,8 % gestiegen. Besonders betroffen von Mietsprüngen sind die Bestände des städtischen Wohnungsunternehmens SAGA/GWG.

In den vergangenen Jahren hat die SAGA regelmäßig ihre Mieten an den Mietenspiegel „angeglichen“. So verschickte die SAGA/GWG beispielsweise 2009 unverzüglich nach der Veröffentlichung des Mietenspiegels Mieterhöhungen an 23.000 (!) Haushalte. Dieses Mal hingegen baut der neue SPD-Senat darauf, dass die SAGA/GWG die „Spielräume für Mieterhöhungen nicht ausschöpft“ (Mopo). Die Proteste in den vergangenen

Wochen gegen den Mietenwahnsinn in Hamburg scheinen tatsächlich Wirkung zu haben: „Es wird keine Mieterhöhung auf Knopfdruck geben“, kündigt etwa Michael Ahrens, der Leiter der Unternehmenskommunikation bei der SAGA GWG, in der Mopo an.

Doch wir bleiben skeptisch. Für den Fall, dass es zu weiteren Mieterhöhungen bei der SAGA/GWG kommen sollte, die mit dem Mietenspiegel begründet werden, kündigt das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ erneute Proteste an. Gemeinsam mit den betroffenen MieterInnen wollen wir u.a. vor der lokalen SAGA/GWG-Filiale für eine Rücknahme der Mietsteigerung eintreten.

 

Dazu benötigen wir Informationen!

Teilt uns mit, wenn ihr von Mieterhöhungen in SAGA/GWG-Wohnungen im Zusammenhang mit dem Mietenspiegel hört. Nutzt unser Kontaktformular, sendet uns die Adressen zu und hinterlasst eure Kontaktdaten. Gemeinsam können wir den Mieterhöhungen entgegentreten.

 

Keine weiteren Mieterhöhungen bei der SAGA!

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