Unterstützt die Mobilisierung zur Demo am 28.9.

Die Mobilisierung zur grossen Demo am 28.9. läuft auf Hochtouren. Damit die Demo wirklich gross wird, ist es wichtig, dass möglichst viele sich an der Mobilisierung beteiligen. Hier ein paar ganz konkrete Wünsche von uns an euch:

Altona-Altstadt: "Goldenen Revolver" für die Mopo

Im Stil eines Revolverblatts hat die Mopo in den letzten Wochen über die Ereignisse in Altona-Altstadt berichtet. Die AnwohnerInnen haben längst die Schnauze voll. Am Mittwoch, den 31. Juli besuchten sie die Redaktion, diskutierten mit den verantwortlichen Redakteuren und verliehen der Mopo den "Goldenen Revolver". Wir dokumentieren im Folgenden die für diesen Anlass vorbereitete Rede:

Liebe Mopo, es reicht!

Die Betreiber_innen der Facebook-Seite "Leerstand zu Wohnraum" haben beschlossen, bis auf Weiteres keine Links der Hamburger Morgenpost mehr zu teilen! Wir dokumentieren im Folgenden ihren Offenen Brief an die Mopo ...

Altona-Altstadt: Offene Erklärung der AnwohnerInnen

Beim Nachbarschaftstreffen in Altona-Altstadt wurde eine Offene Erklärung verfasst, die wir hier dokumentieren. Die nächsten Termine sind ein gemeinsames Abendessen / Fastenbrechen am Freitag Abend im August-Lütgens-Park und eine Demo am kommenden Samstag.

Zwangsräumung in Harburg: 69-Jähriger zum Auszug gezwungen

Am heutigen Donnerstag, den 11.7. nahmen ab 8.30 Uhr etwa 50 Unterstützer_innen des Mieters Hans-Werner Mathies vor seinem Hauseingang im Hüllbeen 12 Platz, um seine für 10 Uhr angeordnete Zwangsräumung zu verhindern. Trotz vorangegangener Proteste nahmen weder die SAGA GWG als Eigentümerin des Gebäudes noch Fördern und Wohnen (f&w) als Vermieterin von der angesetzten Zwangsräumung Abstand.

Aktion: 'Zwangsräumungen verhindern' besucht SAGA/GWG

Am Dienstag Vormittag haben 20 Unterstützer_innen zusammen mit dem akut von Zwangsräumung bedrohten Mieter Herrn Mathies die Geschäftsstelle der SAGA GWG in Harburg aufgesucht. Dabei wurde an die stellvertretende Leiterin der Geschäftsstelle ein Gesuch von Herrn Mathies überreicht, der bekundete, in seiner Wohnung wohnen bleiben zu wollen. Nachdem das Gesuch überreicht worden war und die Beteiligten das Gebäude verlassen, hatten kam es zu einer massiven Einschüchterung durch die Polizei, die von allen Teilnehmer_innen die Personalien aufnehmen wollte, weil sie sich angeblich an einer „unangemeldeten Demonstration“ beteiligt hätten.

Kampagne "Zwangsräumungen stoppen" startet!

Mehr als 250 Leute strömten am 15. Juli zur Auftaktveranstaltung der Kampagne „Zwangsräumungen stoppen“ ins Schanzenviertel. Mitten auf der Schanzenstraße hatten Aktivist_innen aus dem Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ ein improvisiertes Podium aufgebaut: Dort diskutierten Vertreter_innen des Bündnis mit Aktivist_innen aus Berlin über Perspektiven einer Kampagne gegen Zwangsräumungen.

Aktion: Bustour zur Sonnenseite des Mietenwahnsinns

Am Samstag, den 22.6. fand die erste Bustour zur Sonnenseite des Mietenwahnsinns statt! Eine kleine Delegation mit Reiseleiter bestieg um 11.31 Uhr am Niebuhrhochhaus den 111er HVV-Bus, "Hamburgs günstigste Stadtrundfahrt": Explodierende Mieten, Luxus-Bauten und phänomenale Leerstände zwischen St. Pauli und der Hafencity wurden humorvoll präsentiert. Die Aktion reiht sich ein in die bundesweite Aktionswoche „Keine Profite mit der Miete".

Hausbesetzung: Hunderte feiern im alten Spiegel-Haus

Etwa 400 Leute haben in Hamburg in der Nacht auf den 8. Juni eine Party im alten Spiegel-Haus an der Willy-Brandt-Allee gefeiert. Kurz nach Beginn der Aktion rückte die Polizei an und umstellte das seit Ende 2011 leerstehende Gebäude. Nach Verhandlungen mit der Polizei konnten alle Party-Gäste das Gelände ohne Personalienfeststellung verlassen.

Kurz vor Mitternacht begann die Aktion: Aus mehreren Richtungen strömte die Menge zum alten Spiegel-Haus an der Elbe. Die beiden größten "Finger" bildeten zwei spontane Raves, mit etwa hundert Teilnehmern. Begleitet von nur einem Polizeiwagen vereinten sich die Gruppen unter großem Jubel am Spiegel-Haus.

Solidarität mit der Corrala Utopia in Sevilla

Im spanischen Sevilla droht der "Corrala Utopia" die Räumung. Ausgehend von den Informationspunkten für Betroffene von Zwangsräumungen, die in allen Stadtteilen Sevillas entstanden, schlossen sich Anfang 2012 erstmals 36 Familien zusammen, um die Besetzung eines seit drei Jahren leerstehenden Hauses zu planen. Im Mai 2012 zogen sie dann in das Haus ein – und gaben dem Haus den Namen „Corrala de las vecinas la Utopía“. Einige der Bewohner_innen besuchten im letzten Herbst Hamburg und nahmen an der Demonstration "Mietenwahnsinn stoppen" teil.
Nun, ein Jahr nach dem Einzug will die Sparkasse Ibercaja in deren Besitz das Haus in der Zwischenzeit überging dieses räumen lassen.

Aus diesem Anlass fanden sich am vergangenen Donnerstag in Hamburg ein paar solidarische Menschen zusammen und schickten ein Protestfax an die Ibercaja-Zentrale. Die Idee dahinter ist: Zum einen Ibercaja zu zeigen, dass es an vielen Orten Menschen gibt, die solidarisch mit der Corrala Utopia sind und nicht bereit sind eine Räumung einfach hinzunehmen. Zum anderen verbrauchen schwarze Faxe viel Tonerfarbe und nerven dort wenigstens ein bisschen. Eine kleine Aktion, die sehr zum Nachahmen empfohlen ist und sich von überall machen lässt, wo ein Faxgerät steht!

Heute wurden drei Transparente an der Hafenstraße angebracht (siehe Foto). Expropiar Ibercaja heißt Ibercaja enteignen.

Angehängte Datei(en): 

Demonstration: Esso-Häuser bleiben!

Gelungener Auftakt in den Widerstand gegen steigende Mieten und Verdrängung im Jahr 2013: Im Anschluss an die 2:3-Niederlage des FC St. Pauli gegen Hertha BSC haben am Sonntag dem 28. April bis zu 3.000 HamburgerInnen für den Erhalt der Esso-Häuser auf dem Kiez demonstriert. Erste Berichte finden sich in der Mopo, dem Abendblatt und bei Hamburg 1. Wir dokumentieren im Folgenden den Aufruf:

Hausdurchsuchung wegen angeblicher Besetzung

Pressemitteilung : Am Freitag, den 12. April, kam es in Hamburg-Barmbek zu einer Hausdurchsuchung durch die Polizei aufgrund einer angeblichen Hausbesetzung im Oktober 2012. Um 7.30 Uhr durchsuchten acht Polizeibeamte die Wohnung eines Jugendlichen (21 Jahre). Das Bündnis „Schlaflos in Hamburg? Mietenwahnsinn stoppen“ verurteilt aufs Schärfste eine solche Form der Kriminalisierung der Proteste gegen Wohnungsnot und steigende Mieten.

Veranstaltungsreihe: "Unternehmen Wilhelmsburg"

Nun denn, das Frühjahr 2013, die Stadtentwicklungsshows IBA und igs, beginnen. Der Arbeitskreis Umstrukturierung Wilhelmsburg hat sich dazu entschieden, letzte Fragen auszuräumen sowie Perspektiven jenseits von IBA, igs und Senat zu erarbeiten. Da soziale Fragen durch den Senat über die IBA / igs derzeit unternehmensförmig beantwortet (oder halbrechts liegengelassen) werden, haben die Aktivisten die Reihe "Unternehmen Wilhelmsburg" genannt. Die einzelnen Veranstaltungen finden sich auf ihrem Blog.

Berlin: Polizei setzt Zwangsräumung durch

In der SPD-geführten Bundeshauptstadt Berlin hat die Polizei am 14. Februar gewaltsam die Zwangsräumung einer Wohnung in der Lausitzer Straße durchgesetzt. Mehrere hundert UnterstützerInnen hatten sich in den Morgenstunden vor dem Haus und den umliegenden Straßen versammelt und versucht die Zwangsräumung zu blockieren.

Berlin: Zwangsräumung verhindern!

Aktuelle Infos zur Räumung am 14. Februar in der Lausitzer Str. 8 in Berlin finden sich bei twitter (hashtag #wirbleibenalle, #zwangsräumung) Facebook und dem Berliner Bündnis "Zwangsräumungen stoppen".

Stand um 9.15 Uhr: Traurig, aber wahr! Die Zwangsvollstreckerin war offensichtlich im Haus. Mieter Ali Gülbol: "Die Wohnung ist geräumt. Danke für die Unterstützung!" Rund ums Haus gab es zuvor Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Pfefferspray eingesetzt hat.

Mietenfrage wird Wahlkampfthema

Im Zuge der bevorstehenden Bundestagswahl schaltet sich nun auch die Bundes-SPD in die Debatte um bezahlbaren Wohnraum ein. Ein zentraler Auslöser hierfür sind sicherlich die weitreichenden Proteste der bundesweit entstandenden "Recht auf Stadt"-Initiativen, die im letzten Herbst zum Thema Mieten medial und auf der Straße enormen Druck aufbauen konnten.

Bürgerschaft & Bundestag: So wird der Mietenwahnsinn nicht gestoppt

In der Hamburgischen Bürgerschaft und im Bundestag stehen heute (13.12.) wichtige Entscheidungen rund um Mietrecht und Wohnungspolitik auf der Tagesordnung. Echte Verbesserungen oder gar die Einführung einer Mietobergrenze können nicht erwartet werden. Vielmehr weist Andrej Holm auf seinem gentrificationblog darauf hin, dass im Bundestag innerhalb von 45 Minuten (!) das Mietrechtsänderungsgesetz, das viele Verschlechterungen für die MieterInnen mit sich bringt, durchgepeitscht werden soll.

Aktion: Recht auf Stadt unterwegs mit der U4

Etwa 25 AktivistInnen aus dem Netzwerk "Recht auf Stadt" haben sich am Samstag, dem 8. Dezember, an einer Protestfahrt mit der neuen U4 beteiligt. Ausgestattet mit Musikanlage, Masken und Pappschildern begaben sich die AktivistInnen gegen Mittag auf eine Reise entlang Hamburgs teuerster Kurzstrecke und protestierten damit gegen die fehlgelaufene Stadtentwicklungspolitik.

Aktion: Monaco eröffnet Honorarkonsulat im Karoviertel

Heute Mittag haben AktivistInnen aus dem Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ im Hamburger Karolinenviertel mit einer kreativen Protestaktion feierlich das neue Honorarkonsulat von Monaco eröffnet. Die AktivistInnen wollten mit der Aktion auf ein extremes Beispiel des Hamburg Mietenwahnsinns aufmerksam machen und auf die Demonstration gegen Mietenwahnsinn am 10. November (13 Uhr Hachmannplatz/HBF) in Hamburg hinweisen.

Bundesweiter Protest gegen steigende Mieten und Verdrängung

Erstmals wird am 10. November in mehreren Großstädten zeitgleich gegen den Mietenwahnsinn demonstriert. Gemeinsam mit dem Bündnis Keine Rendite mit der Miete und der Ini Kotti & Co aus Berlin und dem Netzwerk Recht auf Stadt aus Freiburg hat das Hamburger Bündnis Mietenwahnsinn stoppen eine gemeinsame Presseerklärung verfasst. Wir präsentieren euch im Folgenden alle Informationen zu den Demonstrationen und stellen euch Kampagnen und Initiativen aus anderen Städten der Bundesrepublik vor, die sich gegen den Mietenwahnsinn zur Wehr setzen.