Protest-Fahrrad-Tour durch Hamburg! Widerstand gegen Investoren auf St. Pauli geht weiter

  • Foto: mietenwahnsinn.de
  • Protest bei Köhler und von Bargen
  • Protest vor der Hamburg Filiale der Bayerischen Hausbau
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Etwa 70 RadlerInnen sind gestern dem Aufruf der Initiative SOS St. Pauli gefolgt und haben sich dem spontanen "Bike-Flash" angeschlossen. Die Radtour führte von St. Pauli durch`s beschauliche Rotherbaum, vorbei an der Firmenzentrale des Investors Köhler und von Bargen und der Hamburger Niederlassung der Bayerischen Hausbau und weiter in die Innenstadt bis vor das Bezirksamt Mitte, wo die Bezirksversammlungum 17 Uhr tagen sollte ...

Beim Investor Köhler und von Bargen hinterließen die RadlerInnen einigen Bauschutt mit unbeholfenen Entschuldigungsversuchen. Mit dieser Aktion wollten die AktivistInnen auf das rücksichtslose Verhalten des Investors beim Einsturz und Abriss des Altbaus in der Bernhard-Nocht-Straße aufmerksam machen. Weiter ging es zur Bayerischen Hausbaus, die nicht nur den Abriss der Esso-Häuser auf St. Pauli plant, sondern derzeit auch in München für Unmut sorgt. In einem Artikel "Paulaner-Gelände: Auch Platz für Normalos?" fragt die Münchener Abendzeitung kritisch nach: "Wo jetzt Paulaner braut, sollen Sozialwohnungen gebaut werden – und solche, die fast 5.000 Euro pro Quadratmeter kosten. Kann ein Normalo auf Wohnraum hoffen?"

Mit dieser kleinen, aber gelungenen Aktion haben die AktivistInnen erneut deutlich gemacht, dass auf St. Pauli und in Hamburg weiterhin mit Widerstand gegen eine Stadtpolitik nach kapitalistischer Logik zu rechnen ist.

 

Auch das Abendblatt berichtet von der Fahrrad-Demo gegen Abriss der Esso-Häuser!