Euromayday gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung auf St. Pauli
Am 1. Mai haben sich etwa 2.500 TeilnehmerInnen dem Euromayday angeschlossen. Das Bündnis "Mietenwahnsinn stoppen" hatte zusammen mit der Initiative Esso Häuser und SOS St. Pauli zu einem eigenen Block unter dem Motto "Stadtplanung von unten, statt Abriss und Verdrängung" aufgerufen. Zahlreiche TeilnehmerInnen des Euromaydays schlossen sich dem "Mieten-Block" an, der mit Wimpeln und Luftballons für klein und groß auch nach außen für Sichtbarkeit sorgte.
Protest-Fahrrad-Tour durch Hamburg! Widerstand gegen Investoren auf St. Pauli geht weiter
Etwa 70 RadlerInnen sind gestern dem Aufruf der Initiative SOS St. Pauli gefolgt und haben sich dem spontanen "Bike-Flash" angeschlossen. Die Radtour führte von St. Pauli durch`s beschauliche Rotherbaum, vorbei an der Firmenzentrale des Investors Köhler und von Bargen und der Hamburger Niederlassung der Bayerischen Hausbau und weiter in die Innenstadt bis vor das Bezirksamt Mitte, wo die Bezirksversammlungum 17 Uhr tagen sollte ...
Studie: Mietenwahnsinn geht weiter - 11,34 Euro/qm bei Neuvermietungen!
Seit Jahren leisten SchülerInnen des Gymnasiums Ohmoor wichtige Arbeit, in dem sie die Wohnungsinseraten aus dem Abendblatt und dem Internet auswerten und so die Preise bei Neuvermietungen ermitteln. Ihr Studie verdeutlicht, dass auch im vergangenen Jahr die Mietpreise weiter angestiegen sind, wenn auch "nur" um 1,2 Prozent. Der Mittelwert liegt derzeit bei 11,34 Euro pro Quadratmeter! Schuld an dieser Entwicklung ist auch der Senat, der keine soziale Wende in der Wohnungsbaupolitik anstrebt, sondern Baugenehmigungen für teure Eigentumswohnungen als Erfolg feiert. Die rokordverdächtigen Mietpreise in Hamburg verdeutlichen: Was wir brauchen, ist eine Mietobergrenze!
Gastbeitrag: Falsche Prioritäten in der Wohnungspolitik
Wir dokumentieren im Folgenden den äußerst lesenswerten Text „Falsche Prioritäten in der Wohnungspolitik“, den Micha Joho für den aktuellen BürgerInnenbrief von Heike Sudmann und Tim Golke verfasst hat. Mit dem BürgerInnenbrief informieren die AbgeordnetInnen von DIE LINKE in regelmäßigen Abständen über das Parlamentsgeschehen sowie die politischen Auseinandersetzungen in der Stadt. Der Text liefert eine fundierte und kritische Auseinandersetzung mit der Wohnungsbaupolitik des Hamburger Senats ...
Den Investoren das Geschäft vermiesen
Die taz berichtet am 20.3.2012, dass der Immobilien-Markt in Deutschland stark wachse und zunehmend große Investoren in deutsche Immobilien investieren. Grundlage für die Attraktivität solcher Investments ist zum einen die Erwartung, die Objekte bald mit Gewinn weiterveräußern zu können, zum anderen die Erwartung steigender Renditen über steigende Mieteinnahmen.
Mit dem einfachen Mittel einer Höchstmiete bei Neuvermietungen ließe sich die Attraktivität als Anlageobjekt stark mindern und die prognostizierte starke Preissteigerung stoppen.
Deshalb: Mietenstopp!
Abriss der Bayerischen Hausbau in letzter Minute verhindert! Hamburger Initiativen zu Gast in München!
Bericht der Aktion und Überblick über die Presseberichterstattung ... Am Montag dem 5. März 2012 haben Hamburger AktivistInnen aus der Initiative ESSO-Häuser und dem Bündnis ‚Mietenwahnsinn stoppen’ das Praktische mit dem Notwendigen verbunden und vor dem Gastspiel des FC St. Pauli bei den Münchener Löwen vor dem Sitz der Bayerischen Hausbau in Form einer kreativen Protestaktion ihrer Wut über den angekündigten Abriss der Esso-Häuser Ausdruck verliehen.
Detaillierte Chronik zum Abriss bei SOS-St.Pauli erschienen
Die Initiative SOS-St.Pauli hat eine detaillierte Chronik der Ereignisse erstellt. Diese findet ihr hier:
http://www.sos-stpauli.de/chronologie-einsturz-und-illegaler-abriss-eines-denkmalgeschutzen-hauses/
Zomia zieht in die Schanze
Herzlichen Glückwunsch an den Bauwagenplatz Zomia. Dieser zieht nun zunächst befristet in das Schanzenviertel auf die sog. Brammer-Fläche. Kämpfen lohnt sich!
Mehr unter: http://zomia.blogsport.eu/
Endlich: Baustopp in der Bernhard-Nocht-Straße!
Nach dem Einsturz des Altbaus in der Bernhard Nocht Straße hat das Bezirksamt einen Baustopp zur Beweissicherung verfügt. Denn aus Sicht des Denkmalschutzamtes war der Komplettabriss illegal, die Hamburger Kulturbehörde prüft nun rechtliche Konsequenzen gegen den Investor, wie das Abendblatt , Mopo und die Welt berichten. Im Folgenden dokumentieren wir die Berichterstattung zum Abriss ...
Gründerzeit-Denkmal durch Rammarbeiten zerstört und ohne Not abgerissen! - Anwohner-Initiative fordert Baustopp
Die Anwohner-Initiative "SOS St.Pauli" fordert einen sofortigen Baustopp, um weitere Schäden in der Umgebung zu verhindern und die Verantwortlichkeiten zu klären. Wir dokumentieren hier die Erklärung der Anwohner-Initiative und die Pressemitteilung der Grundstücksgesellschaft Bernhard-Nocht-Straße ...
St.Pauli: Köhler & von Bargen schafft Tatsachen
Wir dokumentieren eine Mitteilung von "Es regnet Kaviar": http://www.no-bnq.org/
Ist die Bauleitung des Bernhard Nocht Quartiers unfähig - oder war der Zusammenbruch der Brandschutzmauer bei dem denkmalgeschützten Haus gewollt?
Trotz massiver Bohrungen und Ausschachtungsarbeiten auf dem direkt angrenzenden Grundstück, war die Aussenwand des zur Sanierung bereiten Hauses nicht abgestützt und gesichert.
Bereits wenige Stunden nach dem "Unfall" beginnen die Investoren mit dem Abriss des ganzen Hauses. Nachbarn protestieren gegen "kalten Abriss". Die nächtliche Intervention des Denkmalschutzamtes stoppt den Abriss vorerst.
Protokoll des Aktionsnetzwerks gegen Gentrification - Es regnet Kaviar
Initiative ESSO-Häuser veröffentlicht Stellungsnahme
Wir dokumentieren im Folgenden die komplette Stellungnahme der Initiative ESSO-Häuser vom 9. Februar 2012 ...
Initiative fordert: ESSO Häuser erhalten! Bayerische Hausbau bricht Einigungsprozess frühzeitig ab!
Das Immobilienunternehmen Bayerische Hausbau hat den Einigungsprozess mit der Initiative Esso-Häuser überraschend für beendet erklärt und den Abriss der sogenannten Esso-Häuser am Spielbudenplatz auf St. Pauli angekündigt, für deren Erhalt und Sanierung die Initiative mit starkem Rückhalt aus der Bevölkerung in den vergangenen Monaten gestritten hat. doch inzwischen wird auch von Lokalpolitikern massiv Kritik an der Entscheidung des Unternehmens laut, das in einer Stellungsnahme 30% Sozialwohnungen verspricht, damit aber versucht von dem angestrebten Bau von Eigentumswohnungen (ebenfalls 30%) abzulenken. Dass Sozialwohnungen nach einigen Jahren bereits wieder aus der Bindung fallen ist hinlänglich bekannt. Was bleibt sind dann Eigentum- und hochpreisige Wohnungen. Wir dokumentieren im folgenden die Presseberichte ...
Moratorium unterzeichnen! Für eine bessere Planung der Mitte Altona
In Altona fühlen sich die Menschen bei Planungen für die neue "Mitte Altona" nicht ausreichend berücksichtigt. Die Initiativen Altopia, Lebendiges Altona e.V., Lux & Konsorten und das Koordinierungsgremium Mitte Altona fordern nun vom Senat einen Planungstopp. Das Moratorium und die neun Gründe für eine bessere Planung könnt ihr hier unterzeichnen.
Infos zu Mieterhöhungen: Nur möglich nach Zustimmung der Mieter
Der Verein Mieter helfen Mietern, der auch im Mietenwahnsinn-Stoppen-Bündnis Mitglied ist hat einige Informationen zu Mieterhöhungen zusammengestellt:
Vermieter von frei finanzierten Wohnungen werden das Erscheinen des Mietenspiegels zum Anlass für eine Erhöhung der Kaltmiete nehmen. Grundlage sind die §§ 558 ff. BGB.
Anhand der folgenden Checkliste können Sie überprüfen, ob Ihr Vermieter die Zustimmung zur Mieterhöhung verlangen kann:
Mietenwahnsinn bei SAGA/GWG - Mieterhöhungen bei 18.600 Wohnungen angekündigt!
Unmittelbar nach Veröffentlichung des letzten Mietenspiegels verschickte die SAGA/GWG im Frühjahr 2010 an 23.000 Haushalte die Mieterhöhungsbegehren. Dieses Mal ließ SAGA/GWG-Sprecher Michael Ahrens im November verlauten: "Es wird keine Mieterhöhung auf Knopfdruck geben." Doch keine zwei Monate später soll der Knopfdruck doch betätigt werden. Nach Angaben des NDR und der MOPO müssen "etwas mehr als 30.000 Mieter ... mit Erhöhungen rechnen". Am 10.1. präsentiert die SAGA/GWG die Bilanz ihrer Wohnungspolitik um 17 Uhr im "Ausschuss öffentliche Unternehmen".
SAGA-GWG erhöht die Mieten - Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen!“ kündigt Widerstand an.
Nach dem schon vor zwei Jahren die Mieten sofort nach Veröffentlichung des Mietenspiegels stark erhöht wurden, folgt entgegen gegenteiligen Aussagen des SAGA-GWG Pressesprechers "dass es eine Mieterhöhung nicht auf Knopfdruck geben würde" dieser Schritt nun leicht verspätet. Die Mieten der SAGA Wohnungen sollen um 3,7% angehoben werden.
Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen!“ stellt sich diesen Mieterhöhungen entgegen.
Mietsprünge bei der SAGA/GWG!
Einem Bericht der Bild zufolge treibt die SAGA/GWG In Osdorf die Mieten weiter in die Höhe. "Statt 5,09 Euro werden dort jetzt 6,80 Euro pro Quadratmeter fällig", berichtet die Bild. Das entspricht einer Erhöhung um 34 Prozent! Möglich wurde dies, da 2011 die Sozialbindung für 255 Wohnungen ausliefen. SAGA/GWG könnten auf Mietsteigerungen verzichten, doch hier soll offensichtlich weiter Gewinn erwirtschaftet werden.
Macht mit: Ferienwohnungen zu Mietwohnungen!
Längst nicht mehr nur in Berlin, sondern inzwischen auch in Hamburg lässt sich feststellen, dass Wohnungen in zunehmenden Maße als Ferienwohnungen genutzt werden, wie das Abendblatt berichtet. Die Gründe sind offensichtlich: Die Nachfrage ist hoch, es lässt sich leicht viel Geld verdienen und nebenbei werden kurzer Hand die Mietrechte ausgehebelt. Immerhin: Rechtlich ist die Nutzung von Wohnraum zu gewerblichen Zwecken in Hamburg nicht zulässig. Da aber die Behörden bislang tatenlos der Zweckentfremdung von Wohnraum zusahen, hat der Hamburger Mieterverein 'Mieter helfen Mietern' (MHM) die Kampagne "Ferienwohnungen zu Mietwohnungen!" gestartet. Die Kampagne richtet sich nicht gegen Wohnungstausch zwischen Mietern während der Ferien oder die Untervermietung während eines Auslandsaufenthalts, sondern zielt allein auf die dauerhafte Nutzung als Ferienwohnung. Meldet MHM Ferienwohnungen die ihr kennt, helft mit, damit die Wohnraum wieder Wohnzwecken zugeführt wird!
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