Zomia zieht in die Schanze

Herzlichen Glückwunsch an den Bauwagenplatz Zomia. Dieser zieht nun zunächst befristet in das Schanzenviertel auf die sog. Brammer-Fläche. Kämpfen lohnt sich!

Mehr unter: http://zomia.blogsport.eu/

Aktuelles aus St.Pauli

Für die Investoren und den Bezirk scheint der Einsturz des Altbaus in der Bernhard-Nocht-Straße vom Tisch. Es wird weiter gebaut und der Bezirk wagt in seiner Stellungnahme nicht mal leise Kritik an den Investoren. Bitter... +++ Ende 2011 haben die rund 300 TeilnehmerInnen der 1. Stadtteilversammlung SOS St. Pauli ein 12-Punkte-Programm für St. Pauli beschlossen, das auch online unterzeichnet werden kann! +++ Für Anfang März ist ein Aktionstag in Planung!

Endlich: Baustopp in der Bernhard-Nocht-Straße!

Nach dem Einsturz des Altbaus in der Bernhard Nocht Straße hat das Bezirksamt einen Baustopp zur Beweissicherung verfügt. Denn aus Sicht des Denkmalschutzamtes war der Komplettabriss illegal, die Hamburger Kulturbehörde prüft nun rechtliche Konsequenzen gegen den Investor, wie das Abendblatt , Mopo und die Welt berichten. Im Folgenden dokumentieren wir die Berichterstattung zum Abriss ...

Gründerzeit-Denkmal durch Rammarbeiten zerstört und ohne Not abgerissen! - Anwohner-Initiative fordert Baustopp

Die Anwohner-Initiative "SOS St.Pauli" fordert einen sofortigen Baustopp, um weitere Schäden in der Umgebung zu verhindern und die Verantwortlichkeiten zu klären. Wir dokumentieren hier die Erklärung der Anwohner-Initiative und die Pressemitteilung der Grundstücksgesellschaft Bernhard-Nocht-Straße ...

St.Pauli: Köhler & von Bargen schafft Tatsachen

Wir dokumentieren eine Mitteilung von "Es regnet Kaviar": http://www.no-bnq.org/

Ist die Bauleitung des Bernhard Nocht Quartiers unfähig - oder war der Zusammenbruch der Brandschutzmauer bei dem denkmalgeschützten Haus gewollt?

Trotz massiver Bohrungen und Ausschachtungsarbeiten auf dem direkt angrenzenden Grundstück, war die Aussenwand des zur Sanierung bereiten Hauses nicht abgestützt und gesichert.

Bereits wenige Stunden nach dem "Unfall" beginnen die Investoren mit dem Abriss des ganzen Hauses. Nachbarn protestieren gegen "kalten Abriss". Die nächtliche Intervention des Denkmalschutzamtes stoppt den Abriss vorerst.

Protokoll des Aktionsnetzwerks gegen Gentrification - Es regnet Kaviar

Initiative ESSO-Häuser veröffentlicht Stellungsnahme

Wir dokumentieren im Folgenden die komplette Stellungnahme der Initiative ESSO-Häuser vom 9. Februar 2012 ...

Initiative fordert: ESSO Häuser erhalten! Bayerische Hausbau bricht Einigungsprozess frühzeitig ab!

Das Immobilienunternehmen Bayerische Hausbau hat den Einigungsprozess mit der Initiative Esso-Häuser überraschend für beendet erklärt und den Abriss der sogenannten Esso-Häuser am Spielbudenplatz auf St. Pauli angekündigt, für deren Erhalt und Sanierung die Initiative mit starkem Rückhalt aus der Bevölkerung in den vergangenen Monaten gestritten hat. doch inzwischen wird auch von Lokalpolitikern massiv Kritik an der Entscheidung des Unternehmens laut, das in einer Stellungsnahme 30% Sozialwohnungen verspricht, damit aber versucht von dem angestrebten Bau von Eigentumswohnungen (ebenfalls 30%) abzulenken. Dass Sozialwohnungen nach einigen Jahren bereits wieder aus der Bindung fallen ist hinlänglich bekannt. Was bleibt sind dann Eigentum- und hochpreisige Wohnungen. Wir dokumentieren im folgenden die Presseberichte ...

Moratorium unterzeichnen! Für eine bessere Planung der Mitte Altona

In Altona fühlen sich die Menschen bei Planungen für die neue "Mitte Altona" nicht ausreichend berücksichtigt. Die Initiativen Altopia, Lebendiges Altona e.V., Lux & Konsorten und das Koordinierungsgremium Mitte Altona fordern nun vom Senat einen Planungstopp. Das Moratorium und die neun Gründe für eine bessere Planung könnt ihr hier unterzeichnen.

Infos zu Mieterhöhungen: Nur möglich nach Zustimmung der Mieter

Der Verein Mieter helfen Mietern, der auch im Mietenwahnsinn-Stoppen-Bündnis Mitglied ist hat einige Informationen zu Mieterhöhungen zusammengestellt:
Vermieter von frei finanzierten Wohnungen werden das Erscheinen des Mietenspiegels zum Anlass für eine Erhöhung der Kaltmiete nehmen. Grundlage sind die §§ 558 ff. BGB.
Anhand der folgenden Checkliste können Sie überprüfen, ob Ihr Vermieter die Zustimmung zur Mieterhöhung verlangen kann:

Mietenwahnsinn bei SAGA/GWG - Mieterhöhungen bei 18.600 Wohnungen angekündigt!

Unmittelbar nach Veröffentlichung des letzten Mietenspiegels verschickte die SAGA/GWG im Frühjahr 2010 an 23.000 Haushalte die Mieterhöhungsbegehren. Dieses Mal ließ SAGA/GWG-Sprecher Michael Ahrens im November verlauten: "Es wird keine Mieterhöhung auf Knopfdruck geben." Doch keine zwei Monate später soll der Knopfdruck doch betätigt werden. Nach Angaben des NDR und der MOPO müssen "etwas mehr als 30.000 Mieter ... mit Erhöhungen rechnen". Am 10.1. präsentiert die SAGA/GWG die Bilanz ihrer Wohnungspolitik um 17 Uhr im "Ausschuss öffentliche Unternehmen".

SAGA-GWG erhöht die Mieten - Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen!“ kündigt Widerstand an.

Nach dem schon vor zwei Jahren die Mieten sofort nach Veröffentlichung des Mietenspiegels stark erhöht wurden, folgt entgegen gegenteiligen Aussagen des SAGA-GWG Pressesprechers "dass es eine Mieterhöhung nicht auf Knopfdruck geben würde" dieser Schritt nun leicht verspätet. Die Mieten der SAGA Wohnungen sollen um 3,7% angehoben werden.

Das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen!“ stellt sich diesen Mieterhöhungen entgegen.

Mietsprünge bei der SAGA/GWG!

Einem Bericht der Bild zufolge treibt die SAGA/GWG In Osdorf die Mieten weiter in die Höhe. "Statt 5,09 Euro werden dort jetzt 6,80 Euro pro Quadratmeter fällig", berichtet die Bild. Das entspricht einer Erhöhung um 34 Prozent! Möglich wurde dies, da 2011 die Sozialbindung für 255 Wohnungen ausliefen. SAGA/GWG könnten auf Mietsteigerungen verzichten, doch hier soll offensichtlich weiter Gewinn erwirtschaftet werden.

Macht mit: Ferienwohnungen zu Mietwohnungen!

Längst nicht mehr nur in Berlin, sondern inzwischen auch in Hamburg lässt sich feststellen, dass Wohnungen in zunehmenden Maße als Ferienwohnungen genutzt werden, wie das Abendblatt berichtet. Die Gründe sind offensichtlich: Die Nachfrage ist hoch, es lässt sich leicht viel Geld verdienen und nebenbei werden kurzer Hand die Mietrechte ausgehebelt. Immerhin: Rechtlich ist die Nutzung von Wohnraum zu gewerblichen Zwecken in Hamburg nicht zulässig. Da aber die Behörden bislang tatenlos der Zweckentfremdung von Wohnraum zusahen, hat der Hamburger Mieterverein 'Mieter helfen Mietern' (MHM) die Kampagne "Ferienwohnungen zu Mietwohnungen!" gestartet. Die Kampagne richtet sich nicht gegen Wohnungstausch zwischen Mietern während der Ferien oder die Untervermietung während eines Auslandsaufenthalts, sondern zielt allein auf die dauerhafte Nutzung als Ferienwohnung. Meldet MHM Ferienwohnungen die ihr kennt, helft mit, damit die Wohnraum wieder Wohnzwecken zugeführt wird!

Ein Jahr leerstandmelder.de in Hamburg - nun bundesweite Expansion!

Wir gratulieren zum Geburtstag und dokumentieren die Mitteilung der Plattform leerstandsmelder.de ...

Wahnsinn! Mieten steigen in Hamburg um 21,6 Prozent!

Einer Studie der F+B-Immobilienberatung im Auftrag der BILD zufolge sind die Mieten in Hamburg um 21,6 Prozent in den letzten fünf Jahren gestiegen! Im bundesweiten Durchschnitt sind die Mieten dagegen um lediglich sieben Prozent gestiegen!

Debatte über Wohnungsbau in der Bürgerschaft. Bürgermeister erklärt Wohnungsbau zur Chefsache

Die Kampagne "Mietenwahnsinn stoppen" hat die Wohnungsfrage auf das Tableau der politischen Debatte erhoben. Seitdem mehrere tausend HamburgerInnen gegen den Mietenwahnsinn Ende Oktober auf die Straße gingen, vergeht kaum noch ein Tag, an dem die SPD nicht Besserung beteuert. Ruhig war es bislang lediglich um Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) geblieben. Am 9. November ergriff Scholz jedoch in der aktuellen Stunde der Bürgerschaft  zum "Mietenwahnsinn" und dem "Wohnungsbau und Mieterschutz" das Wort. Dabei erneuerte er die wohnungspolitischen Versprechen seiner Partei, rief die anderen Parteien zum Zusammenhalt auf und erklärte laut Abendblatt: "Wir dürfen nie wieder aufhören mit dem Wohnungsbau."

Überblick über die Berichterstattung zur Kampagne "Mietenwahnsinn stoppen"

Wir präsentieren hier einen Überblick über die Berichterstattung rund um die Demonstration "Mietenwahnsinn stoppen" ...

Mobivideo aus Freiburg. Auch für Hamburger Demo

Aus Freiburg kommt ein Mobilisierungsvideo für die dortige Demo "Wem gehört die Stadt"

Geworben wird in diesem Video auch für unsere Demo am Samstag. Da sagen wir: Danke nach Freiburg!

Protest gegen steigende Mieten: Fette Mieten Party in einer SAGA-Filiale

Die Proteste gegen steigende Mieten in Hamburg dauern an. Nur zwei Tage nach dem erfolgreichen "Miete nervt"-OpenAir-Konzert im Hamburger Schanzenviertel haben heute etwa 30 Wohnungssuchende und AktivistInnen der Kampagne Mietenwahnsinn stoppen eine Fette Mieten Party in einer SAGA-Geschäftsstelle in Altona gefeiert.

Konzert und Party erfolgreich - Mehrere tausend Leute dabei

Das Konzert "Miete nervt" am Samstag den 15.10. war ein voller Erfolg. Mehrere tausend Menschen besuchten über den Tag verteilt das Konzert auf dem Schulterblatt und feierten anschließend ein rauschendes Fest in der Roten Flora. Wir bedanken uns bei den OrganisatorInnen, den zahllosen Helferinnen und Helfern und allen die im Laufe des Tages vorbeischauten. Einen ausführlichen Bericht gibt es bei Indymedia.

Mieterhöhnungsalarm

Keine weiteren Mieterhöhungen bei der SAGA!
Für den Fall, dass es zu weiteren Mieterhöhungen bei der SAGA/GWG kommen sollte, die mit dem Mietenspiegel begründet werden, kündigt das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ erneute Proteste an. Gemeinsam mit den betroffenen MieterInnen wollen wir u.a. vor der lokalen SAGA/GWG-Filiale für eine Rücknahme der Mietsteigerung eintreten.
Dazu benötigen wir Informationen!
Teilt uns mit, wenn ihr von Mieterhöhungen in SAGA/GWG-Wohnungen im Zusammenhang mit dem Mietenspiegel hört.
Nutzt unser Kontaktformular, sendet uns die Adressen zu und hinterlasst eure Kontaktdaten. Gemeinsam können wir den Mieterhöhungen entgegentreten.